Gefährlichkeitsprognosen: Eine empirische Untersuchung über by D. Seifert

By D. Seifert

Die bislang einzige prospektive Prognosestudie: Die Gefährlichkeit von Patienten des Maßregelvollzugs einzuschätzen, ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben der forensischen Psychiatrie. Bei einer anstehenden Entlassung ist diese Aufgabe besonders brisant. Die Entscheidung berührt die persönliche Freiheit des Einzelnen und gleichermaßen den Schutz der Öffentlichkeit vor weiteren Straftaten. Der Autor stellt hier die Ergebnisse der Studie vor.

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Nahezu jeder zweite Proband stand zum Zeitpunkt der zur Unterbringung geführten Tat unter Alkoholeinfluss (45,8%); deutlich weniger unter Drogen (9,8%) und/oder Medikamenten (6,9%). 4 Unterbringungsdelikte Besonders deutlich ist (erwartungsgemäß) der im Vergleich zur Querschnittserhebung wesentlich geringere Anteil an Sexualdelikten mit und ohne Gewalt, die überwiegend von Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung verübt wurden (2004: 13,3% / 1994: 30,2%). Bei den „Sexualdelikten ohne Gewalt“ handelte es sich um pädophile Taten sowie - selten - um exhibitionistische Handlungen.

4: Verteilung der Hauptunterbringungsdeliktgruppen Prognosestudie 2005 versus Querschnittserhebung 1994. Laut der Ergebnisübersicht der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden hatten von den im Jahre 1998 in den psychiatrischen Maßregelvollzug (§ 63 StGB) eingewiesenen 770 Patienten 21,9% Sexualstraftaten begangen. Da bereits seit einigen Jahren relativ wenige Patienten dieser Deliktgruppe entlassen werden, steigt ihr Anteil bei den Untergebrachten stetig an. Eine umgekehrte Entwicklung lässt sich bei den Probanden mit Tötungsdelikten beobachten.

1998). Ein solcher overfit gefährdet die Übertragbarkeit oder Generalisierbarkeit der Ergebnisse der statistischen Modellierung auf die entsprechende Population aller Probanden für die die gewonnenen Befunde Gültigkeit besitzen soll. Dieses Problem tritt auf, wenn eine hohe Prädiktoranzahl bei gleichzeitig geringer Stichprobengröße vorliegt. Nach Hair et al. (1998) sollte deshalb das Verhältnis ‚Anzahl der Personen’ zu ‚Anzahl der Prädiktoren’ in der Regression den Wert 5 nicht unterschreiten.

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